
Der Stresstest ist da, wie geht's jetzt weiter? In der Pressekonferenz am gestrigen Plenartag stellte Edith Sitzmann in der ersten Bewertung des Stresstests klar: Die "Kosten bleiben díe Gretchenfrage". Anbei findet ihr nicht nur die neuesten Pressemitteilungen sondern auch mal wieder ein neues Video aus der Podcastreihe "nachgefragt" bei Ministerpräsident Winfried Kretschmann...


Das Finanz- und Wirtschaftsministerium hat jetzt die Baufreigabe für den Umbau und die Sanierung des Ostflügels des Hochhauses Chemie II an der Universität Freiburg erteilt. Für den ersten von insgesamt drei Bauabschnitten stehen damit 15,2 Mio. Euro zur Verfügung. Die Freiburger Abgeordneten der Grünen und der SPD, Edith Sitzmann und Gabi Rolland, begrüßten die Freigabe als wichtigen Schritt zur Sanierung von Gebäuden der Universität. „Hier beim Hochhaus Chemie III besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf, der jetzt endlich in Angriff genommen werden kann“, so Sitzmann und Rolland.

Bei einem Besuch der geplanten Demonstrationsanlage der neuen Redox-Flow-Batterie zur Windenergiespeicherung am Fraunhofer-Institut Chemische Technologie (ICT) im Pfinztal bei Karlsruhe sicherten die Landtagsabgeordneten Daniel Renkonen (Grüne) und Johannes Stober (SPD) zu, das Projekt auch in die Landesförderung aufzunehmen. Dazu werde in der kommenden Woche der Nachtragshaushalt mit einer Verpflichtungsermächtigung über insgesamt 8 Mio. € für die Folgejahre ergänzt, so Johannes Stober, energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

"Bürgerbeteiligung wird auch bei einem möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald eine große Rolle spielen", so der naturschutzpolitische Sprecher der Grünen Dr. Markus Rösler. "Sollten Bürgerbeteiligung und Gutachten zu einem positiven Ergebnis kommen, gehe ich von einer breiten Zustimmung auch im Parlament in allen Parteien aus.

Der energiepolitische Sprecher der Grünen im Landtag Alexander Schoch begrüßte das positive Bürgervotum für Windkraft in der Gemeinde Glottertal. „Glottertal hat beispielhaft mit dieser Bürgerbefragung gezeigt, wie ein Bürgerbeteiligungsprozess zu einer in der Vergangenheit ideologisch geführten Diskussion um Windkraft – ich erinnere an den Begriff „Verspargelung der Landschaft“ - nun auf einer sachlichen Ebene zum Ziel des Ausbaus der Windenergie auf der Gemarkung Glottertal geführt hat“, sagte Schoch.

"Es widerspricht parlamentarischen Gepflogenheiten, dass eine Abgeordnete in einer wichtigen Ausschussfunktion zum Prüfbericht des Rechnungshofes auftritt, der die Haushalts- und Wirtschaftsführung ihres damaligen Ressorts unter die Lupe genommen hat", heißt es in einer Erklärung von Muhterem Aras und Klaus Maier, finanzpolitische Sprecher der Fraktionen von Grünen und SPD.
Obwohl Grüne und SPD in der Sitzung des Finanzausschusses wie bereits in deren Vorfeld die erheblichen Bedenken gegen die Nominierung Gönners vorgebracht hätten, habe die CDU an ihrer Kandidatin festgehalten.

Zur aktuellen Debatte über die verschleierten und geschönten Kosten der Deutschen Bahn im Rahmen des Projektes Stuttgart 21 und der Neubautrasse Wendlingen Ulm erklärten die Grünen im Landtag: „Dass nachweislich eine CDU-geführte Landesregierung an dieser Aktion ‚Trübung statt Transparenz‘ mitgewirkt hat, macht uns fassungslos.

„Endlich wird eine grüne Idee auch bei der Bahn Wirklichkeit“, so Thomas Marwein, der lärmpolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion. Die lärmabhängigen Trassenpreise wurden von der grünen Bundestagsfraktion unter anderem im Zusammenhang mit dem Ausbau der Rheintalbahn (3. und 4. Gleis) beantragt. Ziel ist, laut einer Vereinbarung zwischen Bundesverkehrsministerium und der Bahn, die Umrüstung der Güterwaggons mit Flüsterbremsen bis zum Jahr 2020.

Die Grünen-Landtagsfraktion hat die Aussagen von EnBW-Vorstandschef Hans-Jürgen Villis zum Atomausstieg begrüßt. Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns hatte betont, dass für ihn konventionelle Atomkraftwerke als Kaltreserve wenig sinnvoll seien."Die Aussagen von Herrn Villis sind ein Schritt in die richtige Richtung und zeigen, dass bei der EnBW inzwischen ein Umdenken in der Energiepolitik stattgefunden hat", sagte Daniel Renkonen, Sprecher des Arbeitskreises Umwelt der grünen Landtagsfraktion.


Die Landesregierung will die Bürger stärker beteiligen. Ein Kabinettsausschuss soll neue Formate der Bürgerbeteiligung entwickeln.

Dieser Newsletter wird herausgegeben von:
Fraktion DIE GRÜNEN
Im Landtag Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart
Verantwortlich
Uli Sckerl (MdL,parlamentarischer Geschäftsführer)
Tel.: 0711/2063-683
Redaktionelle Mitarbeit
Benjamin Hechler
Telefon: 0711/2063-609
benjamin.hechler@gruene.landtag-bw.de
Möchten Sie den Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten, klicken Sie bitte hier